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DRK am Himmelfahrtstag zur Absicherung im Deister unterwegs

(Barsinghausen / Mardorf / Isernhagen)  - Die Sanitäter des DRK-Region Hannover ziehen am heutigen Himmelfahrtstag, auch "Vatertag" genannt, bis 19.00Uhr eine positive Bilanz. "Unser Einsatzkonzept ist aufgegangen", sagt der stellvertretende Regionsbereitschftsleiter Christian Niemüller. "Ziel war es, den regulären Rettungsdienst zu entlasten und an den Schwerpunkten aus der Erfahrung der letzten Jahre präsent zu sein", so Niemüller weiter.

Im Deister gab ein kaum besondere Vorkommnisse für die Sanitäter. Hier waren die drei geländegängige Krankenwagen und ein Rettungswagen eingesetzt.

Mit den geländegängigen Krankenwagen ist es möglich, auch leichte und mittlere Steigungen im Bereich des Waldes zu überwinden.

Auf dem Mittellandkanal im Bereich Haste waren zwei Boote der DRK-Wasserwacht eingesetzt. Hier konnten die Sanitäter zehn Personen helfen - drei von ihnen mussten mit einem Rettungswagen in eine Klinik transportiert werden. Die Sanitäter der Wasserwacht übernahmen hierbei die Erstversorgung der Betroffenen im Uferbereich, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Zu Stürzen in den Mittellandkanal kam es nicht. 

Im Bereich Mardorf, an der Weißen Düne, am Steinhuder Meer waren zwei Sanitäter der DRK-Reiterstaffel, zwei Rettungswagen und ein Krankenwagen vor Ort, um schnelle Hilfe leisten zu können. Die berittenen Sanitäter können besonders in unwegsamen Gelände und im Waldbereich schnell zum Einsatzort gelangen. Hier verzeichneten die DRK-Helfer 12 Versorgungen, mit drei Transporten in eine Klinik zur weiteren Behandlung. 

Am Wietzesee bei Isernhagen registrierten die Sanitäter des DRK-Region Hannover aus Isernhagen, Burgwedel und Wedemark 15 Erste-Hilfe-Leistungen; eine Person musste zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus. Hier waren ein Rettungswagen, ein Krankenwagen und neun Sanitäter im Einsatz.

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Einsatzschwerpunkten aufgrund erhöhtem und übermäßigem Alkoholgenuss. Bei den Verletzungen handelte es sich überwiegend um Folgeerscheinungen bei fast ausschließlich männlichen Personen nach starkem Alkoholgenuss: Stürze, Knochenbrüche, Platz- und Schnittwunden. 

Bereits im neunten Jahr unterstützt und entlastet das DRK-Region Hannover den regulären Rettungsdienst. Auch kleine Blessuren versorgten die ehrenamtlichen Sanitäter vor Ort. 

In der gesamten Region Hannover waren mit fast 50 Einsatzkräfte mit mehreren Rettungs- und Krankenwagen, zwei Booten auf dem Mittellandkanal und zwei berittenen Sanitätern der Reiterstaffel des DRK-Region Hannover aus Empelde, Laatzen, Springe, Neustadt, Isernhagen, Burgwedel und der Wedemark an verschiedenen Schwerpunkten im Einsatz. /wut

 

Mit freundlichen Grüßen 

Björn Wuttig 

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Björn Wuttig - Pressesprecher

Schnelleinsatzgruppe & Katastrophenschutz

DRK-Region Hannover e.V.

Foto: Jens Jende (BRK-OV Barsinghausen)