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Übung für den Ernstfall - Schulsanitätsdienst (SSD) im Einsatz bei der Brandschutzübung

Als heute Mittag um 12 Uhr ein schriller Alarmton den Unterricht an der Goetheschule-KGS Barsinghausen unterbrach, wussten die Lehrer und Schüler noch nicht, dass es sich um eine Brandschutzübung handelte.

Mehrere Schüler wurden im östlichen Teil des Schulgebäudes vermisst. Beim Eintreffen fanden die Rettungskräfte von Feuerwehr und DRK ein stark verqualmtes Treppenhaus vor. 

Während sich die meisten Schüler auf dem Sportplatz versammelten, musste die Feuerwehr 14 Kinder und Jugendliche aus dem Gebäude retten. Die „Verletzten“ wurden nach der Rettung durch die Feuerwehr zur Versorgung an den Schulsanitätsdienst übergeben. Der Schulsanitätsdienst wurde bei der Versorgung von einem Krankenwagen des DRK-Ortsvereins Barsinghausen unterstützt. An der eingerichteten Patientensammelstelle arbeiteten Schulsanitäter und Rettungssanitäter Hand in Hand und betreuten bzw. versorgten gemeinsam die vermeintlichen Patienten.

 

„Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr, DRK und dem Schulsanitätsdienst“, sagte Geestmann im Anschluss der Übung. Die Feuerwehr ist mit 20 Einsatzkräften unter Geestmanns Leitung vor Ort gewesen.

Julia Reker vom DRK-Ortsverein Barsinghausen weiß, dass es gerade für die Schulsanitäter wichtig ist, ihr Wissen regelmäßig zu testen. Auch Patrick Ploberger, Vorsitzender des DRK in Barsinghausen, lobte die Arbeit. „Die KGS arbeitet eng mit dem DRK zusammen. Wir bieten die AG Schulsanitätsdienst an“, sagte er. Die Schüler werden zum Teil vom DRK in Barsinghausen ausgebildet und erhalten dabei erweitertes Erste-Hilfe-Wissen. Durch die AG wird das Erlernte ständig aufgefrischt. „Trotzdem ist es wichtig, dass die Schüler Gelegenheit bekommen, ihr Wissen anzuwenden“, so Ploberger. Deshalb sei es zu begrüßen, dass das Team um Schulsanitätsdienst-Leiter und Lehrer Holger Hoffmann regelmäßig eine solch große Übung ausarbeite.