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Verletzter muss aus großer Höhe gerettet werden

Löschbezirk Hohenbostel übt den Ernstfall / Übung mit Atemschutzgeräten / Gute Zusammenarbeit aller Kräfte

BANTORF. Ein Feuer in der Scheune eines Bauerhofes fordert fünf Verletzte, die unter schwierigen Bedingungen geborgen werden müssen. Dieses Szenario wurde bei einer Übung des Löschbezirks Hohenbostel angenommen. Am frühen Abend waren die die Feuerwehren Bantorf und Hohenbostel alarmiert worden, kurze Zeit später wurden die Wehren Winninghausen und Wichtringhausen nachalarmiert. Bei Dacharbeiten hatte es ein Feuer gegeben, durch das mehrere Personen verletzt worden waren. Eine Person war durch das Dachgebrochen, eine andere lag verletzt auf einem hohen Baugerüst, zwei weitere wurden in einem angrenzenden Gebäude vermisst, dass durch Funkenflug drohte in Flammen aufzugehen.

Während Trupps unter Atemschutz in der verqualmten Scheune die Verletzten bargen, kümmerte sich ein Trupp der Absturzsicherung der Hohenbosteler Feuer­wehr um den Verletzten auf dem Baugerüst. Gesichert mit Seilen ließen sie den vermeintlich Verletzten zum Boden herab, wo er von Hilfskräften des DRK in Empfang genommen und ärztlich versorgt wurde.

Rund 40 Kräfte der vier Feuerwehren waren im Einsatz. Einsatzleiter Michael Go­gowski von der Bantorfer Ortsfeuerwehr war mit dem Ablauf der Übung zufrie­den. " Die Bergung des Verletzten aus der Höhe war schwierig, wurde jedoch gut gemeistert", sagte er. Auch die anderen Einsatzkräfte hätten sehr gut zusammen gearbeitet. Gogowski lobte auch die Mitarbeit des DRK. Die Mitarbeiter hatte auf einem benachbarten Bauernhof eine Erste-Hilfe-Station eingerichtet.

In einer gemeinsamen Nachbesprechung gingen alle Beteiligten noch einmal auf das Geschehen ein. "Da bei kann man einfach sehen, ob die Kräfte vor Ort auf Schwierigkeiten getroffen sind, mit denen niemand gerechnet hat", erklärte Go­gowski. Er hatte die Übung zusammen mit Bernd Zimmermann und Michael Kup­fer ausgearbeitet. Der Löschbezirk Hohenbostel organisiert pro Jahr eine Tag- und eine Nachtübung.

Bild und Text (c) Deister Aktuell Ausgabe vom 06. Juli 2011