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Wenn Kuscheltiere Erste Hilfe brauchen

DRK-Ortsverband organisiert Besuch von Rettungsdienst-Mitarbeitern bei der Woche des Ehrenamts

Der riesige Plüschbär Bernd Kasimir war zu mutig und ist ganz oben vom Klettergerüst gefallen. Er findet sich auf einer Rettungsdecke im Kindergarten „Purzelbaum“ wieder und wird an Arm und Bein von einem echten Rettungsdienst-Team verbunden und dann mit einer Trage in den Rettungswagen geschoben.


Der Besuch von Bär Bernd Kasimir war Teil einer Kooperation des DRK-Ortsverbands Hohenbostel/Winninghausen/Wichtringhausen und dem Kindergarten. Anlässlich der Woche des Ehrenamts vom 22. bis 28. August organisierte die Vorsitzende des DRK-Ortsverbands, Annegret Ronschke, diesen kindgerechten Erste-Hilfe-Kurs für Kuscheltiere am vergangenen Mittwoch. „Wir wollen den Kindern damit die Angst vor Sanitätern und dem Rettungswagen nehmen“, erklärte Ronschke. Dies funktionierte am Besten mit Kuscheltieren. Bei dem besuch der Retter durften die Kinder auch den Rettungswagen betreten und sich alles Gegenstände aus der Nähe anschauen. Schließlich musste sie den Riesenbären auch noch ein Mal streicheln und trösten bevor er sich auf den Weg ins Krankenhaus machte. Dass ein echtes Rettungsteam vor Ort war, nutzten die 42 Kinder des Kindergartens. Unter fachfraulicher Hilfe von Sabine Liebig und Stefanie Ebendorff vom DRK Barsinghausen verarzteten sie prompt alle mitgebrachten Kuscheltiere. Ganz gleich ob Loch am Hals, Bauchweh oder ein gebrochener Rüssel: Im Kurs bekamen alle Stofftiere einen echten Verband angelegt. Die jungen Kursteilnehmer merkten sich zudem die wichtigste Nummer für den Notfall, die 112, und bekamen dafür zum Abschluss eine Teilnehmer-urkunde vom DRK. Das DRK selbst feiert am Wochenende im Wisentgehege ein großes Fest für Ehrenamtliche, zu dem etwa 1000 Freiwillige des DRK aus der Region erwartet werden.

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Text: Deister Leine Zeitung